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GESCHICHTE DER SAM

Frederik Fransen gründete im Jahr 1889 die Deutsche Allianz-China-Mission (ACM), ein überdenominationelles Werk. Daraus entstand die Schweizer Allianz Mission (SAM). Sie war damals allerdings noch ein abhängiger Arbeitszweig der Allianz-China-Mission.

1896 reiste der erste schweizer Missionar mit der ACM nach China aus.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges hatte man erkannt, dass eine selbständige Schweizer Organisation mit eigenen Statuten und Rechten einer juristischen Körperschaft konstituiert werden muss. Unter anderem deshalb, weil es während dem 2. Weltkrieg in Deutschland nicht weiter möglich war, missionarische Zeitschriften zu publizieren. Darum wurde die Heimarbeit in die Schweiz verschoben. Dank dieser Verlagerung in die Schweiz und der Eigenständigkeit der SAM  konnte die China-Arbeit weitergeführt, und das Eigentum des Werkes geschützt werden.

Als 1949 die Kommunisten in China die Kontrolle übernahmen, beschloss die ACM den Rückzug. In den Jahren 1951/52 waren bereits alle Mitarbeitenden der ACM aus China abgereist. Erst nach 1978 (Kulturrevolution von 1966-1976) reisten wieder Auslandmitarbeitende nach China. Die SAM ist heute durch Partnerorganisationen in China vertreten.

Ab 1953 wurden die ehemaligen China-Mitarbeitenden nach Japan geschickt.

In Zusammenarbeit mit der AME (Alliance Missionnaire Evangélique), die bereits seit 1897 in Angola tätig war, ging 1951 auch die SAM nach Angola. Die Mission Philafricaine (heutiger Name der SAM in Afrika) hatte sich bereits 1897 zum Ziel gesetzt, die Würde der afrikanischen Menschen wieder herzustellen.

1963 reiste das erste Mitarbeiterehepaar mit der SAM nach Brasilien aus. Als weiteres Land in Afrika kam 1981 Guinea dazu. 1992 fusionierten die SAM und die AME, und seit 1993 ist die SAM auch in Sri Lanka tätig.

 

 

 

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