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ProESPOIR

Unsere Vision ist es, den körperlichen, seelischen und geistlichen Bedürfnissen der Menschen der Waldregion zu begegnen und ihnen damit ganzheitlich Hoffnung zu vermitteln. Neben der Behandlung von Krankheiten und Behinderungen möchten wir ihnen die Bedeutung eines persönlichen Glaubens an Jesus Christus vorleben.

Die Waldregion Guineas entspricht mit ihren 45‘000km2 etwa der Grösse der Schweiz. Ca. 2 Mio. Einwohner leben in dieser 800km von der Hauptstadt entfernten und damit isolierten Region. Kommunikation und Verbindungen sind schlecht. In der Regenzeit sind die Strassen verschlammt und das Reisen ist mühsam. Während wir im Kampf gegen die Lepra in den letzten Jahren grosse Erfolge verzeichneten, entwickelt sich AIDS zu einem immer grösseren Problem und in Verbindung damit breitet sich auch die Tuberkulose wieder aus.

ProEspoir Die Schweizer Allianz Mission ist in der Waldregion seit 1981 medizinisch tätig. Am Anfang stand ein Pilotprojekt zur Lepra- und Tuberkulosebekämpfung – eine Arbeit, die über die Jahre immer mehr ausgebaut und durch die das Vertrauen der Bevölkerung und der Regierung gewonnen wurde. Heute ist die ‚Mission Philafricaine‘ (so der Name der SAM in Guinea) im ganzen Land für ihr professionelles medizinisches Engagement bekannt. Diese Arbeit mit ihren verschiedenen Teilbereichen wurde in einem Projekt mit dem Namen ‚ProESPOIR‘ – für die Hoffnung – zusammengefasst.

IM CENTRE MÉDICAL in Macenta, dem eigentlichen Herzstück von ProESPOIR, werden viele Krankheiten behandelt. Das Spital ist spezialisiert für Lepra, Tuberkulose, AIDS und Rehabilitation. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Ausbildung und Förderung des einheimischen Pflegepersonals. Jeder Tag beginnt mit einem geistlichen Input und mit einer Kurzlektion in Gesundheitserziehung. 

DIE FRÜHZEITIGE ERKENNUNG von Lepra und Tuberkulose und eine wirkungsvolle Therapie sind massgebend, um diese Krankheiten erfolgreich zu bekämpfen. Dies geschieht durch Sensibilisierung der Bevölkerung in den Dörfern und durch die Begleitung und Anleitung von Mitarbeitenden in den lokalen Gesundheitszentren.

BEHINDERUNGEN begleiten leider viele ehemalige Leprabetroffene für den Rest ihres Lebens, da die Krankheit zu spät behandelt wurde. Sie sind oftmals beruflich und sozial isoliert und anfällig für Verletzungen und Verstümmelungen der gefühllosen Körperpartien. Wir engagieren uns für die Wiedereingliederung dieser Menschen in die Gesellschaft.

AIDS Frühe und aussereheliche Sexualkontakte tragen dazu bei, dass sich AIDS sehr schnell ausbreitet. Wir bilden einheimische Mitarbeitende für Aufklärungsarbeit in Schulen, der Kirche, im Spital und anderen Institutionen aus. Weiter führen wir anonyme AIDS-Tests durch und begleiten HIV-positive Menschen, die wir auch mit antiretroviralen Medikamenten behandeln können.

JÜNGERSCHAFTSSCHULUNG In Zusammenarbeit mit der lokalen protestantischen Kirche von Macenta sollen Mitarbeitende von ProESPOIR in ihrem Leben als Christen begleitet und angeleitet werden. Für die Patienten und Patientinnen soll sichtbar werden, dass es die erlebte Liebe Gottes ist, die die Christen dazu ermutigt, diese uneigennützig weiterzugeben.

WERDEN AUCH SIE AKTIV! Nicht jedem ist es möglich, selber vor Ort zu helfen. Doch als Pate oder Patin des Projektes ProESPOIR können Sie einen konkreten Beitrag leisten, der Wirkung hat. Mit einer Projektpatenschaft unterstützen Sie das Projekt ProESPOIR langfristig und helfen mit, dass Menschen ganzheitlich geprägt und verändert werden. Als Pate oder Patin erhalten Sie von uns eine Patenschaftsmappe mit allen nötigen Informationen und werden mit halbjährlichen Projekt-News auf dem Laufenden gehalten. Damit können Sie konkret mitverfolgen, was durch Ihren Beitrag im Projekt ProESPOIR erreicht und verändert wird. Helfen Sie mit?

OFFENE STELLEN IM ProESPOIR

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